Ein Blick hinter die Kulissen



Wer steckt hinter dem Bahia Dance.... Wie ist es eigentlich genau entstanden? Wer ist Angy und was macht sie aus? Reto.... Ist das unser Hauswart oder ein neuer Pole-Instruktor? Und Aloah heisst übrigens nicht nur „Hallo“ auf hawaiianisch.....


In diesem Blog klären wir mal ein bisschen auf und geben einen Einblick ins Bahia Dance Studio und wer dahinter steckt.


Ich habe Angy bei sich zu Hause besucht und sie mal ein bisschen ausgequetscht......

Angela Carmen, damals noch Stucki, ist in Jegenstorf geboren und zusammen mit Ihrer jüngeren Schwester in Goldiwil aufgewachsen.


Ihre Lieblingsfarbe war lange gelb, mittlerweile gefallen ihr Rosa Töne am besten. Ich vermute mal, dass da Töchterchen Aloha unbewusst und unabsichtlich ihren Beitrag dazu geleistet hat. ;-)


Mit ihren Lieblingstieren Delphin und Walfischen verbindet sich auch ihr Traum irgendwann einmal mit diesen Tieren in freier Natur schwimmen zu können.

Essen tut Angy eigentlich fast alles gerne. Im Sommer jedoch besonders gerne Wassermelonen. Ausser Sonntags, Sonntags gibt es immer Spaghetti :-D! Diese Tradition hat Angy von ihrer Nonna beibehalten bzw. übernommen. Dazu am liebsten ein Glas Rotwein. Ob da wohl die paar Einheiten italienisches Blut, weche Angy hat, mitspielen ;-)!?



Eine spannende Mischung findet sich auch in Angy`s Musikgeschmack wieder. Sie hört wirklich alles gerne. Am liebsten jedoch Rock und Indie, aber auch ganz gerne Mundart wie Peter Reber. Vor allem unterwegs in den Ferien. Immer schön „dr Sunne entgäge“. Bei der Eisdiele bestellt sich Angy dann eine grosse Portion Pistache Eis und geniesst die Zeit mit ihrer jungen Familie.


Zu einigen Eckdaten und Eigenschaften:


Angy ist mit 15cm Highheels sagenhafte 183cm gross und trägt stolze 10 Tattoos. Mehr werden es jedoch nicht, meint sie.... Ich würde meinen, schauen wir in ein paar Jahren noch mal ;-)


Zu Ihren Stärken gehört nebst aktuell Windeln wechseln, auch Kochen und Neues ausprobieren. Sowie zuhören und erzählen und aus Schwächen, Stärken machen. Auch ihr Daumen zeigt sich oft von der grünen Seite.


Stricken und Singen gehören definitiv zu ihren Schwächen (wobei das mit dem Singen sieht Reto anders, aber na ja, vielleicht macht ja Liebe manchmal nicht nur blind, sondern auch taub :-D) und sie ist auch kein sehr geduldiger Mensch.

An anderen Leuten mag Angy wenn diese zuverlässig, ehrlich und spontan sind. Nicht greifbare Menschen, Egoisten und Neider versucht sie nach Möglichkeit zu meiden.


Angy ist nicht nur Mensch, Geschäftsfrau, Partnerin und Freundin, sondern auch Mama!

Wenn sie über ihre Kinder spricht schwärmt sie von den zwei Individuen Mogli und Pipi Langstrumpf (aka Liam 7 Jahre und Aloah 19 Wochen alt). Durch ihre spezielles Aussehen und ihre aussergewöhnliche Art, habe sie die Möglichkeit noch viel mehr und intensiver den beiden zu lernen wie schön Individualität ist und wie wichtig es ist, sich selbst zu lieben erzählt mir Angy im Gespräch.


Diese wichtige Message, Selbstliebe, Selbstakzeptanz unser individuellen Eigenschaften und Körpermerkmalen , ist Angy auch im Bahia ein zentrales anliegen! Dazu folgt unten noch mehr.

Nun zu Reto. Nein, Reto ist nicht der Hauswart und auch nicht ein neuer Pole Dance Instruktor.

Reto ist der Mann der kam als Angy es am wenigsten wollte. War aber zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Er kam, ging verloren und wurde wieder gefunden. Liebe auf den ersten Blick war es nicht. Angy meint aber: „Sein Strahlen zog mich magisch an und er zeigte mir, dass er der Mann meiner Träume ist!"

No more words needed!! <3


Ich habe die Polerinnen unter euch bei meinem letzten Blog gebeten mir in einem Insta-Kommentar zu schreiben wie eure sportliche Vergangenheit ausgesehen hat und wie ihr dann zum Pole gekommen seid.....


Bei Angy sah das wie folgt aus:

Bei allem was sie anfing war zuerst der Ehrgeiz sehr gross, löste sich jedoch ziemlich rasch in Luft auf. Betroffen von solchen Kurzleidenschaften waren Flamengo, Ballett, Geräteturnen, Roch`n`Roll und auch das obligate Fitness inkl. Abo! Beim Flamengo war es wahrscheinlich am krassesten. Die Leidenschaft verfolg bereits noch vor betreten der Tanzhalle, da es kein passendes paar Schuhe für sie gab. Das anfängliche Interesse schreibt Angy heute ihren paar Einheiten spanischem Blut von Grossvaters Seite zu. Auch Gitarre spielen, flöteln.... alles ausprobiert und nie das Passende dabei. Daher wurde die flatterhafte Angy von ihrer Mama auch liebevoll la Farfallina (der Schmetterling) genannt.


Mit ca. 21 Jahren wurde Angy etwas konstanter und fand den Weg zum Yoga. Diese Leidenschaft ebnete dann auch den Weg zum Pole Dance, welches sie ca. 2012 zum ersten Mal ausprobierte. Ihre erste Schnupperstunde im Gäbelbach Center in Bern empfand Angy als äusserst schmerzhaft. Sogar die Figur „Fireman“ schmerzte bei der noch nicht erfahrenen Pole Dance Teilnehmerin. Sie entschied sich trotzdem fürs Pole Dance und besuchte einen Kurs. Sie übte viel zu Hause mit Videos und machte gute Fortschritte. Hier verspürte sie erstmals wirklichen Ehrgeiz. Angy wurde schwanger, trainierte jedoch bis zum 6. Monat weiter. Nach der Geburt ihres ersten Kindes ging das Pole Dance jedoch etwas verloren. Ein grosser Motivationsschub kam dann als Dani plante eine eigene Tanzschule zu eröffnen und so machte Angy sogar die Ausbildung zur Pole Instruktorin. Nicht zuletzt auch um einen Zusatzbatzen zur Rolle als Mama dazu zu verdienen. So starteten sie 2014 mit dem Bahia Dance Tanzstudio. Angela und Nicole unterrichteten Pole Dance Lektionen, mit Dani fanden Tanzstunden statt und zusätzlich waren verschieden Instruktoren eingemietet.


Seit knapp drei Jahren ist Angy nun Alleininhaberin und bietet mit wunderbaren, herzlichen und motivierten Mitarbeiterinnen eine ganze Reihe an Pole Dance Stunden, Stretching, Yoga und Modern Dance an. Was mit nur einer Instruktorin startete, ist heute ein Tanzstudio mit aktuell 10 Angestellten. In Naher Zukunft wird das Team um ein paar Instruktorinnen reicher und das Angebot wird laufend ausgebaut. Es ist noch nicht alles spruchreif, aber definitiv ab September steht Kinder-Yoga auf dem Stundenplan und im Dezember stehen Workshops mit Sisers Stretching an!

Pole Dance Studio, Sport, Tanzen, tolle Leute..... das klingt für die meisten als Easy-Job und mehr Hobby als Arbeit. Dem ist aber bei weitem nicht so. Das Führen eines Tanzstudios unterschiedet sich eigentlich überhaupt nicht von der Führung anderer Geschäfte. Die grösste Herausforderung bei der Geschäftsführung ist für Angy nicht stehen zu bleiben. Dies ist im heutigen schnellen Alltag immer wieder herausfordernd. Immer Interessant und in Bewegung zu bleiben, zu wachsen, eine Challenge. Zum Glück ist Angy jedoch gerne mittendrin im aktuellen Geschehen und daher mit Leidenschaft dabei neue Ideen zu entwickeln.

Eine weitere Seite im Geschäftsleben ist die Mitarbeiterführung. Die Rolle des „Chefs“ einzunehmen in einem Geschäft welches sehr stark auch Community ist und viele Freundschaften beinhaltet ist unglaublich schwierig für Angy. Die Balance zu finden nicht immer einfach. Dies ist auch der Grund weshalb dieser Bereich der Geschäftsführung nun vermehrt Reto Oschwald übernimmt.

Zu guter Letzt wollte ich auch Angy von ihrer körperlich menschlichen Seite zeigen, und habe ich sie deshalb im Interview gefragt „Hast Du Cellulite? Dehnungsstreifen? Was magst Du nicht an dir? Und was magst du an dir?“

Und wisst ihr was Leute.... Auch Angy hat Dehnungsstreifen, und ja, auch Cellulite! Ihre Füsse gefallen ihr nicht, und eben die Cellulite. Vor allem im Winter. Da ist sie besser sichtbar. Ach und immer dieser rasch werdende rote Kopf bei Overturns....

Gerne an sich mag sie jedoch ihre Flexibilität. Und dass sie diese recht rasch erreiche. Und dass sie schnell braun wird. Und wenn nicht zu viel Chips im Spiel sind, ihr schöner Bauch. Und dass sie mittlerweile ganz gut ohne Schminke sein kann und dies total angenehm sei......


Ja das Thema Bodyshamig. Bei einer Sportart wo so viel nackte Haut und wenig Stoff vorhanden ist, immer wieder ein Thema. Ich Blogschreiberin und auch aktives Mitglied im Bahia Dance spüre immer wieder wie wundervoll losgelöst ich im Bahia Dance sein kann. Selten bis nie mache ich mir irgendwelche Gedanken über Äusserlichkeiten und wenn, dann hagelt es Komplimente und Unterstützung und wir lachen gemeinsam über unser aller „Leid“. Dies möchte ich gerne als Abschluss dieses „Interview“-Textes nehmen und mich bei Angy nicht nur für Ihre Offenheit bedanken, sondern auch dafür dass sie mit all ihren tollen Angestellten uns Bahia Dance Mitgliedern einen Ort schafft wo wir uns wohl und gut aufgehoben fühlen!

Danke Bahia Team!







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Mail: info@bahia-dance.com

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